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Jobbörsen mehr Schein als sein?

Stellen- und Job-Börsen kritisch betrachtet

Was man unter höher, weiter, schneller kennt, ist bei den Stellenbörsen mehr Traffic und mehr Jobs.

 

Dahinter steckt in erster Linie nicht der Wunsch dem Bewerber möglichst viele Jobangebote bieten zu können, sondern schlicht und einfach der Drang und die Jagd nach immer mehr Umsatz. Zusammengenommen ist es auch der einzige Weg, jedenfalls bei den großen Stellenbörsen sich zu behaupten. Allerdings sollte man einmal der Frage nachgehen, ob dieser Weg eigentlich der Richtige ist.

Dahinter steckt nicht die Absicht die Job Boards zu einem Besseren bekehren zu wollen, sondern schlicht die ernüchternde Frage, ob die derzeitige Angebotsform zukunftsträchtig ist bzw. wo sie hinführt. Sind die großen Stellenbörsen noch auf die Bedürfnisse der Stellensuchenden und der Unternehmen ausgerichtet? Ich werde erklären, was ich damit meine.

Stellenbörsen wie Monster, JobScout, StepStone usw. sind schlicht und ergreifend auf eines angewiesen: auf die Bewerber. Nur wenn die Kunden, also die offerierenden Firmen Bewerberrücklauf erhalten, werden sie weiterhin Jobs schalten und damit Geld fließen lassen. Ist ja logisch. Wenn ich keine Bewerbungen bekomme, werde ich auch im betreffenden Medium nicht mehr schalten.

Wenn ich als Bewerber in den großen Börsen auf die Suche gehe, werde ich mittlerweile von den Angeboten erschlagen. Das heißt ich bekomme eine Vielzahl von wahrscheinlich passenden Angeboten, die es gilt zu Sichten. Ist das Angebot zu groß, ist die Wahrscheinlichkeit einfach gegeben dass nicht alle Anzeigen angeschaut werden. Hier ist es ganz wichtig, einfache und vor allem schnell zu bedienende, Suchmechanismen für den Bewerber anzubieten. Gerne wird hier von den betreffenden Stellenbörsen argumentiert, dass die Bewerber lediglich einmal nur ihre Suchkriterien eingeben müssen. Wenn Sie nämlich ein Profil anlegen, können Sie darin die Suche abspeichern um immer wieder darauf zurückzugreifen. Tatsache jedoch ist, dass die spontane Suche von Nichtmitgliedern wesentlich häufiger ausgeführt werden wird.

Je größer das Job Board, desto kurzlebiger die Anzeige. Aus Sicht der schaltenden Unternehmen ist es mittlerweile sehr frustrierend, das eine geschaltete Anzeige innerhalb der ersten 2 Tage schnell auf den Plätzen, jenseits der 100 liegen kann, da so viele andere Jobangebote nachrücken. Solange die Ergebnisse in Form von Rücklauf noch einigermaßen stimmen, wird das hingenommen werden. Was ist aber, wenn sich dieses recht empfindliche Verhältnis zu Ungunsten der inserierenden Firmen entwickeln sollte? Und das ist vorauszusehen, wenn der Trend zum Wachstum anhält. Man kann es ungefähr so zusammenfassen: je größer die Telesales Abteilungen, und je weiter die Marktdurchdringung stattfindet umso kürzer die Lebenszeit einer Anzeige auf den relevanten vorderen Plätzen. Umso wahrscheinlicher werden die Bewerber weniger. Da spielt es auch keine wirkliche Rolle mehr, ob die Anzeige 15, 28 oder 30 Tage online steht.

Der deutsche Markt ist der größte in Europa für Online-Stellenanzeigen. Die Quantität und Qualität der Bewerbungen auf eine Stellenanzeige, wird gerade in Zukunft die Entscheidung wo man schaltet, sehr beeinflussen. Man kann sich nicht mehr auf ein Medium verlassen, sondern muss seine Aktivitäten im Bereich der Rekrutierung streuen. Dies verursacht in erster Linie Kosten und in zweiter Arbeit. Personalarbeit wird immer teurer werden, auch durch die sich verändernden Gegebenheiten im Bewerbermarkt wie z.B. die fehlenden Fachkräfte und die demographischen Entwicklung. Gerade aus diesem Gesichtspunkt heraus, wird die Wirtschaftlichkeit einer einzelnen Stellenanzeige immer mehr in den Vordergrund rücken.

In der Natur regelt der Nahrungsbedarf, die vorhandene Nahrungsmenge und der zum Erreichen des Zieles notwendige Aufwand die Standortwahl. Dies lässt sich ebenso auf das Angebot der Stellenbörsen adaptieren. Gerade diese müssen nun dafür sorgen, dass durch neue, vereinfachte Suchtechniken präzisere und dadurch geringere Suchergebnisse präsentiert werden. Das dies schon möglich ist, ist auch mir klar, aber der Mensch ist und bleibt ein Gewohnheitstier. Wenn ich erst 20 verschiedene Kästchen anklicken muss um eine einigermaßen verfeinerte Suche durchzuführen, wird es mich immer eher zur Volltext oder vereinfachten Suche hinziehen. Ziel muss es sein, dass Bewerber mit kleinstmöglichem zeitlichen Einsatz und Aufwand, die bestmöglichen Ergebnisse präsentiert bekommen. Dazu kann zum Beispiel auch das wahlweise ausblenden von Suchergebnissen per Cookie gehören, bei Anzeigen die man sich schon einmal angeschaut hat.

Die Frage ist halt, ob es so etwas wie eine kritische Größe gibt, bei der Aufwand und Nutzen nicht mehr im Verhältnis stehen und dadurch selbst eine große Stellenbörse schlechter werden lässt?

 

 

 

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