• Personal-Werk Norbert Sohrweide

Arbeitssklaven kosten 100 Euro


Die Zeiten der Sklaverei sind nicht vorbei

und die Zeit der Sklaverei ist vorbei!

Vor 200 Jahren wurde für den Erwerb eines Menschenlebens umgerechnet nach heutigen Maßstäben 40.000 Dollar bezahlt. Das war der Preis für die lebenslange Arbeitskraft eines Sklaven im 19ten Jahrhundert. Heute liegt der Preis für ein Menschenleben bei durchschnittlich 100 €. Vielen Menschen, auch dem amerikanischen ex Präsidenten Barack Obama, gilt Abraham Lincoln als Schlüsselfigur im Kampf gegen die Sklaverei.

Tatsächlich lag die Sache aber doch etwas anders, wie der Historiker Philipp Magness im Buch Colonization after Emancipation beschreibt. Denn in seiner Gettyburg Rede im Jahre 1862, machte Lincoln klar, wie er die Sache sah. Demnach forcierte er die Auswanderung der schwarzen Sklaven nach Mittelamerika, da dort das Klima für deren Körper idealer wäre. Echte Amerikaner sollte aus den Sklaven nach seiner Sichtweise auch keine werden, da deren Verhalten in Freiheit nicht in die amerikanische Gesellschaft passe. Erst 1981 verbot Mauretanien als letztes Land die Sklaverei. Offiziell ist die Sklaverei damit weltweit verboten, die Vereinten Nationen gehen allerdings davon aus, dass es heute noch über 12 Millionen Sklaven gibt. Schätzungen der International Labor Organisation sprechen sogar von bis zu 30 Millionen betroffenen Menschen. Demnach gibt es in Asien die meisten Opfer. Aber auch Lateinamerika und der mittlere Osten haben jeweils mit rund 10 Prozent und die Subsahara mit weiteren 5 Prozent, Anteil an der weltweiten Sklaverei. Nicht selten wird unser Bürokaffee von Kinderhänden gepflückt und die Kakaobohnen für unsere Tafel Schokolade von Kindern mit Pestiziden behandelt. Natürlich ohne Schutzkleidung. Warum auch, denn für 90 Dollar, wie CNN in einem Video berichtet, kann man sich ja wieder die Arbeitskraft eines Menschen kaufen. Und damit sein Leben. Denn wird David oder Juana krank und kann nicht mehr arbeiten, lässt man die Opfer der Sklaverei nicht selten sterben, da die Behandlungskosten bzw. Medikamente den Einkaufspreis eines neuen Sklaven übersteigen.

#Arbeitssklaven #BarackObama #PhilippMagness #AbrahamLincoln

92 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen

Jobbörsen mehr Schein als sein?

Stellen- und Job-Börsen kritisch betrachtet. Was man unter höher, weiter, schneller kennt, ist bei den Stellenbörsen mehr Traffic und mehr J